{"id":99020,"date":"2026-09-01T09:00:00","date_gmt":"2026-09-01T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/locaterisk.com\/de\/?post_type=wissen&#038;p=99020"},"modified":"2026-08-06T16:22:12","modified_gmt":"2026-08-06T14:22:12","slug":"it-risikoanalyse-durchfuehren","status":"publish","type":"wissen","link":"https:\/\/locaterisk.com\/de\/wissen\/it-risikoanalyse-durchfuehren\/","title":{"rendered":"IT-Risikoanalyse durchf\u00fchren: Ablauf, Datenquellen und Ergebnis"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"wp-block-heading\">IT-Risikoanalyse durchf\u00fchren: Ablauf, Datenquellen und Ergebnis<\/h1>\n\n<span class=\"lr-ai-disclosure\" style=\"display:block;max-width:843px;margin:8px auto 28px;font-size:14px;line-height:1.4;color:#8b93a7;font-family:inherit;font-style:italic;\">Dieser Text wurde mit k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) erstellt.<\/span>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/h2>\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Eine IT-Risikoanalyse beginnt mit einer klaren Entscheidungsfrage, einem abgegrenzten Scope und benannten Verantwortlichen.<\/li><li>Interne Inventar-, Prozess- und Kontrolldaten beantworten andere Fragen als eine externe Outside-in-Analyse. Beide Perspektiven erg\u00e4nzen sich.<\/li><li>Ein technischer Befund wird erst durch Asset-Zuordnung, Bedrohung, Auswirkung und vorhandene Kontrollen zu einem bewertbaren Risiko.<\/li><li>Die Priorisierung sollte Evidenz, Unsicherheit, Gesch\u00e4ftskritikalit\u00e4t und Behebbarkeit sichtbar machen.<\/li><li>Das Ergebnis ist kein statischer Bericht, sondern eine dokumentierte Entscheidung mit Ma\u00dfnahme, Eigent\u00fcmer, Termin und Nachpr\u00fcfung.<\/li><\/ul>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was eine IT-Risikoanalyse leisten muss<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine IT-Risikoanalyse unterst\u00fctzt eine konkrete Entscheidung \u00fcber digitale Risiken. Sie verbindet sch\u00fctzenswerte Gesch\u00e4ftsleistungen, m\u00f6gliche Bedrohungen, technische oder organisatorische Schw\u00e4chen, bestehende Kontrollen und denkbare Auswirkungen. Das Ergebnis soll zeigen, welche Risiken zuerst behandelt, akzeptiert, vermieden oder \u00fcbertragen werden und wer die Entscheidung verantwortet.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Begriff wird in der Praxis unterschiedlich weit verwendet. Eine Analyse kann ein einzelnes System, einen Gesch\u00e4ftsprozess, die externe Angriffsfl\u00e4che oder ein Lieferantenportfolio betrachten. NIST SP 800-30 Rev. 1 beschreibt einen flexiblen Prozess aus Vorbereitung, Durchf\u00fchrung und Pflege der Bewertung. Der BSI-Standard 200-3 ordnet die Risikoanalyse in die IT-Grundschutz-Vorgehensweise ein und verbindet Gef\u00e4hrdungen, Eintrittsh\u00e4ufigkeit, Schadensh\u00f6he und Risikobehandlungsoptionen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keines dieser Modelle verlangt eine bestimmte Software. Methodik und Datenquellen m\u00fcssen zur Frage passen. Wer die \u00f6ffentliche Exposition einer Organisation beurteilen will, ben\u00f6tigt andere Evidenz als ein Team, das Berechtigungen in einer Fachanwendung untersucht. Eine externe Analyse kann schnell eine Outside-in-Sicht liefern. Sie sieht jedoch keine internen Rollen, Prozesse oder nicht erreichbaren Systeme.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Beitrag beschreibt den praktischen Ablauf und erg\u00e4nzt damit die Leistungs\u00fcbersicht zur <a href=\"https:\/\/locaterisk.com\/de\/landing\/it-risikoanalyse\/\">IT-Risikoanalyse von LocateRisk<\/a>. Der Schwerpunkt liegt auf Entscheidungen, Datenqualit\u00e4t und Grenzen der jeweiligen Perspektive.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schritt 1: Auftrag, Scope und Bewertungskriterien festlegen<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Formulieren Sie zuerst die Entscheidung, die am Ende getroffen werden soll. Beispiele sind die Freigabe eines neuen Internetdienstes, die Priorisierung externer Expositionen oder die Bewertung einer kritischen Lieferantenleistung. Eine allgemeine Frage wie \u201eWie sicher sind wir?\u201c ist zu offen. Besser ist: \u201eWelche \u00f6ffentlich erreichbaren Systeme unterst\u00fctzen das Kundenportal, welche relevanten Schw\u00e4chen sind erkennbar und welche Ma\u00dfnahmen ben\u00f6tigen innerhalb des n\u00e4chsten Planungszyklus einen Owner?\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Scope benennt Gesch\u00e4ftsleistung, Organisationseinheiten, technische Assets, Standorte, Lieferanten und Zeitraum. F\u00fcr eine externe Analyse k\u00f6nnen bekannte Domains, IP-Bereiche und organisatorische Zuordnungen als Ausgangspunkte dienen. Das interne Team erg\u00e4nzt Anwendungen, Datenfl\u00fcsse, Identit\u00e4ten und Verantwortliche. Kandidaten aus einer automatischen Discovery m\u00fcssen gepr\u00fcft werden, bevor sie als eigene Assets gelten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Definieren Sie au\u00dferdem Bewertungsskalen und Risikotoleranz. Welche Auswirkungen unterscheiden niedrig, mittel und hoch? Welche Arten von Evidenz gelten als best\u00e4tigt, wahrscheinlich oder ungekl\u00e4rt? Wann braucht eine Ausnahme die Freigabe des Managements? Vorab definierte Regeln vermeiden, dass dasselbe Signal je nach Bearbeiter unterschiedlich behandelt wird.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Auftrag geh\u00f6ren rechtliche und betriebliche Grenzen. Aktive Tests ben\u00f6tigen eine klare Autorisierung, Pr\u00fcfzeit und Abbruchkriterien. Eine nicht invasive Outside-in-Analyse hat eine andere Eingriffstiefe, verlangt aber ebenfalls eine saubere Zuordnung und einen verantwortlichen Umgang mit Befunden. Der Scope sollte ausdr\u00fccklich festhalten, was nicht untersucht wird.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schritt 2: Interne und externe Datenquellen verbinden<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interne Daten schaffen Gesch\u00e4ftskontext. Dazu geh\u00f6ren Asset-Inventar, Servicekatalog, Architektur, Schutzbedarfsfeststellung, Identit\u00e4ts- und Berechtigungsdaten, Schwachstellenscanner, Cloud-Konfigurationen, Vorf\u00e4lle und offene Ma\u00dfnahmen. Ihre Qualit\u00e4t h\u00e4ngt von Pflege, Aktualit\u00e4t und Abdeckung ab. Ein Eintrag in einer CMDB beweist nicht, dass das Asset noch aktiv ist; ein fehlender Eintrag beweist nicht, dass es nicht existiert.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine externe Analyse betrachtet erreichbare Infrastruktur aus der Perspektive au\u00dferhalb des Unternehmensnetzes. <a href=\"https:\/\/locaterisk.com\/de\/wissen\/was-ist-easm\/\">External Attack Surface Management<\/a> kann bekannte Ausgangspunkte mit beobachteten Beziehungen verbinden und Hinweise auf weitere Domains, Hosts, IP-Netze oder Webinfrastruktur liefern. Diese Outside-in-Sicht hilft besonders bei dezentral bereitgestellten Cloud-Ressourcen, historischen Systemen und \u00f6ffentlich sichtbaren Abh\u00e4ngigkeiten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6ffentlich beobachtbare Merkmale k\u00f6nnen DNS- und Zertifikatsinformationen, erreichbare Dienste, TLS-Konfigurationen, E-Mail-Schutzmerkmale und Technologiehinweise umfassen. Sie zeigen Exposition und m\u00f6gliche Pr\u00fcfbedarfe. Sie belegen nicht automatisch eine konkrete verwundbare Version. F\u00fcr eine belastbare Best\u00e4tigung k\u00f6nnen interne Versionsdaten, Herstellerinformationen, authentifizierte Scans oder ein autorisierter Test n\u00f6tig sein.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>Datenquelle<\/th><th>Beitrag zur Risikoanalyse<\/th><th>Typische Grenze<\/th><th>Qualit\u00e4tspr\u00fcfung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Service- und Asset-Inventar<\/td><td>Owner, Zweck und interne Zuordnung<\/td><td>Kann veraltet oder unvollst\u00e4ndig gepflegt sein<\/td><td>Abgleich mit Betrieb und Discovery<\/td><\/tr><tr><td>Externe Angriffsfl\u00e4chenanalyse<\/td><td>Erreichbare Assets und sichtbare Sicherheitsmerkmale<\/td><td>Kein Einblick in interne Kontrollen oder jede Version<\/td><td>Zuordnung, Zeitstempel und Reproduzierbarkeit<\/td><\/tr><tr><td>Schwachstellenscan<\/td><td>Technische Hinweise im definierten Pr\u00fcfbereich<\/td><td>False Positives und begrenzter Kontext m\u00f6glich<\/td><td>Validierung und Datenstand<\/td><\/tr><tr><td>Architektur und Datenfluss<\/td><td>Abh\u00e4ngigkeiten, Schutzg\u00fcter und m\u00f6gliche Auswirkungen<\/td><td>Dokumentation kann vom Betrieb abweichen<\/td><td>Review mit Systemverantwortlichen<\/td><\/tr><tr><td>Vorf\u00e4lle und Tickets<\/td><td>Reale Ereignisse, Wiederholungen und Bearbeitungszeiten<\/td><td>Melde- und Klassifikationsqualit\u00e4t variiert<\/td><td>Einheitliche Kategorien und Abschlusspr\u00fcfung<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schritt 3: Befunde validieren und Risiken formulieren<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rohdaten sind noch keine Risiken. Beginnen Sie mit der Asset-Zuordnung: Geh\u00f6rt das beobachtete System zur Organisation, zu einem Dienstleister oder zu einer geteilten Plattform? Unterst\u00fctzt es die betrachtete Gesch\u00e4ftsleistung? Ist der Befund aktuell und reproduzierbar? Eine falsche Zuordnung muss korrigiert werden, bevor sie in einen Score oder eine Eskalation einflie\u00dft.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Formulieren Sie anschlie\u00dfend ein nachvollziehbares Risikoszenario. Es verbindet Ursache, Ereignis, betroffenes Schutzgut und m\u00f6gliche Auswirkung. \u201eTLS auff\u00e4llig\u201c ist nur ein Befund. Ein Szenario beschreibt, welcher \u00f6ffentlich erreichbare Dienst betroffen ist, welche Kommunikationsbeziehung gesch\u00fctzt werden soll und welche Folgen eine plausible Beeintr\u00e4chtigung f\u00fcr Vertraulichkeit, Integrit\u00e4t oder Verf\u00fcgbarkeit h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00fcfen Sie vorhandene Kontrollen und kompensierende Ma\u00dfnahmen. Eine externe Beobachtung erkennt etwa keine Netzwerksegmentierung hinter einem Gateway und keine internen \u00dcberwachungsregeln. Umgekehrt kann eine interne Dokumentation einen inzwischen \u00f6ffentlich erreichbaren Dienst \u00fcbersehen. Der Abgleich beider Perspektiven verhindert voreilige Schlussfolgerungen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Halten Sie Unsicherheit offen fest. M\u00f6gliche Stufen sind best\u00e4tigt, plausibel, unklar und widerlegt. Eine unklare Versionszuordnung darf nicht als best\u00e4tigte Schwachstelle erscheinen. Sie kann dennoch eine zeitnahe Pr\u00fcfung rechtfertigen, wenn das Asset kritisch und \u00f6ffentlich erreichbar ist. Preemptive Intelligence kann fr\u00fche Hinweise aus mehreren Quellen mit der Angriffsfl\u00e4che abgleichen, auch wenn noch keine abschlie\u00dfende NVD-Bewertung vorliegt. Die anschlie\u00dfende Validierung bleibt erforderlich.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schritt 4: Priorisieren und Ma\u00dfnahmen ausw\u00e4hlen<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine brauchbare Priorisierung kombiniert technische Schwere, reale Exposition, Gesch\u00e4ftsauswirkung, Bedrohungskontext, Evidenzqualit\u00e4t und Behebbarkeit. Ein hoher technischer Wert allein entscheidet nicht \u00fcber die Reihenfolge. Ein \u00f6ffentlich erreichbarer Dienst in einem kritischen Prozess kann dringlicher sein als eine schwerere, aber isolierte Schw\u00e4che in einer Testumgebung.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein <a href=\"https:\/\/locaterisk.com\/de\/wissen\/was-ist-ein-security-rating\/\">Security Rating<\/a> kann mehrere externe Merkmale verdichten und Ver\u00e4nderungen vergleichbar machen. Der Wert dient als Indikator und Filter. Bewertungsmodell, Datenalter und Abdeckung beeinflussen das Ergebnis. F\u00fcr eine Ma\u00dfnahme m\u00fcssen die Einzelbefunde und der Gesch\u00e4ftskontext nachvollziehbar bleiben.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Typische Handlungsoptionen sind Risikominderung, Vermeidung, \u00dcbertragung oder Akzeptanz. Die konkrete Ma\u00dfnahme kann eine Konfigurations\u00e4nderung, Abschaltung, Zugriffsbeschr\u00e4nkung, zus\u00e4tzliche \u00dcberwachung, ein Patch, eine Architektur\u00e4nderung oder eine organisatorische Kontrolle sein. Eine Empfehlung sollte erwartete Wirkung, Aufwand, Nebenwirkungen und eine M\u00f6glichkeit zur Wirksamkeitspr\u00fcfung nennen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ordnen Sie jeder beschlossenen Behandlung einen verantwortlichen Owner und einen Termin zu. Eine zeitlich begrenzte Akzeptanz braucht Begr\u00fcndung, Genehmigung und Wiedervorlage. Wenn Informationen fehlen, kann die erste Ma\u00dfnahme eine gezielte Validierung sein. So bleibt Unsicherheit sichtbar und wird nicht durch eine scheinbar pr\u00e4zise Zahl verdeckt.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schritt 5: Ergebnis dokumentieren und aktuell halten<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein guter Ergebnisbericht beginnt mit Scope, Stichtag, Methoden und Ausschl\u00fcssen. Danach folgen eine Managementsicht auf priorisierte Risiken und eine technische Evidenzebene. Jeder Eintrag sollte Asset, Beobachtung, Risikoszenario, Bewertung, Evidenzstufe, bestehende Kontrollen, Entscheidung, Owner und Termin enthalten. Quellen und Zeitpunkte machen sp\u00e4tere \u00c4nderungen nachvollziehbar.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trennen Sie Befund, Risiko und Ma\u00dfnahme. Diese Struktur erleichtert den Dialog zwischen IT, Informationssicherheit und Gesch\u00e4ftsleitung. Sie verhindert auch, dass ein technischer Hinweis unmittelbar als Gesch\u00e4ftsschaden behandelt wird. F\u00fcr operative Teams m\u00fcssen reproduzierbare Details vorhanden sein; das Management ben\u00f6tigt Priorit\u00e4t, Auswirkung, Entscheidung und offene Abh\u00e4ngigkeiten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Umsetzung folgt die Nachpr\u00fcfung. Eine externe Kontrolle kann zeigen, ob ein zuvor erreichbarer Dienst nicht mehr sichtbar ist oder ein Konfigurationsmerkmal ge\u00e4ndert wurde. Sie beweist nicht jede interne Umsetzung. Je nach Ma\u00dfnahme sind Konfigurationsnachweise, ein erneuter Scan, ein Penetrationstest oder ein Audit geeigneter.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pflegen Sie die Risikoanalyse bei wesentlichen \u00c4nderungen. Neue Systeme, ge\u00e4nderte Datenfl\u00fcsse, Vorf\u00e4lle, \u00dcbernahmen und neue Schwachstelleninformationen k\u00f6nnen eine Neubewertung ausl\u00f6sen. Eine regelm\u00e4\u00dfige Au\u00dfenperspektive erg\u00e4nzt dieses Ereignismodell. F\u00fcr einen ersten Ausgangswert kann ein <a href=\"https:\/\/locaterisk.com\/de\/landing\/kostenloses-rating\/\">kostenloses Rating<\/a> Hinweise liefern, die Sie im beschriebenen Prozess validieren und priorisieren.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Praktischer Start f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hlen Sie zun\u00e4chst einen gesch\u00e4ftsrelevanten, \u00fcberschaubaren Scope. Benennen Sie den Service-Owner und erfassen Sie bekannte Domains, Anwendungen, Datenarten und Lieferanten. Erg\u00e4nzen Sie eine externe Ausgangsmessung. Pr\u00fcfen Sie gemeinsam, welche gefundenen Assets tats\u00e4chlich zum Scope geh\u00f6ren und welche internen Informationen f\u00fcr die Risikoeinordnung fehlen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bewerten Sie danach wenige priorisierte Szenarien mit einer einfachen, dokumentierten Skala. Vermeiden Sie umfangreiche Kataloge, wenn Verantwortliche und Folgeprozess noch fehlen. Der erste Zyklus sollte zeigen, wie ein Befund von der Beobachtung bis zur verifizierten Behandlung gelangt. Messen Sie Bearbeitungszeit, offene Zuordnungen und wiederkehrende Ursachen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erweitern Sie den Scope erst, wenn Rollen, Datenqualit\u00e4t und Eskalation funktionieren. Dadurch bleibt die Analyse handhabbar und liefert fr\u00fch \u00fcberpr\u00fcfbare Entscheidungen. Ein wiederholbarer Prozess ist wichtiger als ein besonders umfangreicher Einmalbericht.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-lr-faq-module\"><div class=\"content\"><h3>H\u00e4ufige Fragen<\/h3><div class=\"faq-topic\"><hr\/><div class=\"collapsible-title\"><a class=\"pr-4\">Welche Schritte geh\u00f6ren zu einer IT-Risikoanalyse?<\/a><img class=\"collapse-toggle\" srcset=\"http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@3x.png 3x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@2x.png 2x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus.png 1x\"\/><\/div><div class=\"collapsible-content\"><p class=\"font-normal\">Definieren Sie Auftrag, Scope und Bewertungskriterien. Sammeln Sie interne und externe Daten, validieren Sie Befunde, formulieren Sie Risikoszenarien und priorisieren Sie Behandlungen. Dokumentieren Sie Entscheidung, Owner, Termin und Nachpr\u00fcfung.<\/p><\/div><\/div><div class=\"faq-topic\"><hr\/><div class=\"collapsible-title\"><a class=\"pr-4\">Welche Datenquellen ben\u00f6tigt eine IT-Risikoanalyse?<\/a><img class=\"collapse-toggle\" srcset=\"http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@3x.png 3x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@2x.png 2x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus.png 1x\"\/><\/div><div class=\"collapsible-content\"><p class=\"font-normal\">Typische Quellen sind Asset- und Service-Inventare, Architektur und Datenfl\u00fcsse, Berechtigungen, Schwachstellenscans, Vorf\u00e4lle, Kontrolldokumentation und externe Angriffsfl\u00e4chendaten. Die Auswahl folgt dem Scope und der Entscheidungsfrage.<\/p><\/div><\/div><div class=\"faq-topic\"><hr\/><div class=\"collapsible-title\"><a class=\"pr-4\">Kann eine externe Analyse interne Risiken erkennen?<\/a><img class=\"collapse-toggle\" srcset=\"http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@3x.png 3x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@2x.png 2x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus.png 1x\"\/><\/div><div class=\"collapsible-content\"><p class=\"font-normal\">Nur begrenzt. Sie zeigt identifizierte beziehungsweise erreichbare Systeme und \u00f6ffentlich beobachtbare Merkmale. Interne Identit\u00e4ten, Prozesse, Kontrollen und nicht erreichbare Systeme ben\u00f6tigen andere Datenquellen.<\/p><\/div><\/div><div class=\"faq-topic\"><hr\/><div class=\"collapsible-title\"><a class=\"pr-4\">Ist ein technischer Befund bereits ein Risiko?<\/a><img class=\"collapse-toggle\" srcset=\"http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@3x.png 3x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@2x.png 2x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus.png 1x\"\/><\/div><div class=\"collapsible-content\"><p class=\"font-normal\">Nein. F\u00fcr eine Risikoeinordnung m\u00fcssen Asset-Zuordnung, plausibles Ereignis, betroffenes Schutzgut, m\u00f6gliche Auswirkung und vorhandene Kontrollen betrachtet werden. Unsicherheit und fehlende Evidenz sollten sichtbar bleiben.<\/p><\/div><\/div><div class=\"faq-topic\"><hr\/><div class=\"collapsible-title\"><a class=\"pr-4\">Wie oft sollte eine IT-Risikoanalyse aktualisiert werden?<\/a><img class=\"collapse-toggle\" srcset=\"http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@3x.png 3x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus@2x.png 2x,http:\/\/locaterisk.com\/wp-content\/plugins\/locate-risk-prod\/lr-blocks\/faq-module\/img\/ic-plus.png 1x\"\/><\/div><div class=\"collapsible-content\"><p class=\"font-normal\">Legen Sie einen regelm\u00e4\u00dfigen Review und ereignisgesteuerte Ausl\u00f6ser fest. Neue Systeme, ge\u00e4nderte Datenfl\u00fcsse, Vorf\u00e4lle, Lieferantenwechsel oder neue Schwachstelleninformationen k\u00f6nnen eine fr\u00fchere Neubewertung erfordern.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie m\u00f6chten eine belastbare Au\u00dfenperspektive als Teil Ihrer IT-Risikoanalyse nutzen? <a href=\"https:\/\/locaterisk.com\/de\/landing\/it-risikoanalyse\/\">Vereinbaren Sie eine IT-Risikoanalyse mit LocateRisk<\/a> und definieren Sie gemeinsam mit uns Scope und Auswertung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So f\u00fchren Sie eine IT-Risikoanalyse vom Scope \u00fcber Datenquellen und Kontext bis zur Priorisierung und dokumentierten Risikobehandlung durch.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"template":"","wissen_thema":[818],"class_list":["post-99020","wissen","type-wissen","status-publish","hentry","wissen_thema-easm-angriffsflaeche"],"yoast_head":"<title>IT-Risikoanalyse durchf\u00fchren \u2013 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