CVE-2026-81934: Redis-Schwachstelle in der TLS-Datenverarbeitung
Dieser Text wurde mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.Am 27. August 2026 wurde CVE-2026-81934 für Redis veröffentlicht. Die Schwachstelle betrifft die Funktion tlsProcessPendingData, welche die Liste ausstehender TLS-Daten verarbeitet, sofern Redis mit TLS-Unterstützung konfiguriert ist. Der CVSS-Score beträgt 9,8 (kritisch).
Ein nicht authentifizierter Angreifer kann über das Netzwerk möglicherweise beliebige Befehle mit den Privilegien des Redis-Servers ausführen. Für die Priorisierung sind daher insbesondere Redis-Instanzen mit TLS-Konfiguration relevant.
CVE-2026-81934 ist ein Use-after-Free-Fehler in tlsProcessPendingData. Die Funktion verarbeitet ausstehende TLS-Daten einer Redis-Instanz.
Die dokumentierte mögliche Auswirkung besteht in der Ausführung beliebiger Befehle im Berechtigungskontext des Redis-Servers. Die TLS-Konfiguration ist dabei eine Voraussetzung für die beschriebene Schwachstelle.
Für Organisationen in Deutschland und Österreich, die unter NIS-2 bzw. das österreichische NISG fallen, kann die Ausnutzung einer solchen Schwachstelle Meldepflichten auslösen. Unternehmen mit Sitz in der Schweiz unterliegen dem revidierten Informationssicherheitsgesetz (ISG) mit Meldepflicht ans BACS. Darüber hinaus greift bei einem sicherheitsrelevanten Vorfall mit Bezug zu personenbezogenen Daten in der EU die 72-Stunden-Meldepflicht gemäß DSGVO Art. 33. Betreiber kritischer Infrastrukturen sollten den Patchstatus von Redis-Instanzen mit TLS-Konfiguration daher mit hoher Priorität behandeln.
Bereinigte Redis-Releases
Für CVE-2026-81934 stehen bereinigte Releases für mehrere Redis-Branches bereit:
Redis 8.2.9
Redis 8.4.6
Redis 8.6.6
Redis 8.8.2
Redis 8.10.1
Unternehmen sollten den Patchstatus und die Betroffenheit ihrer Redis-Instanzen prüfen. Systeme mit TLS-Konfiguration sollten priorisiert behandelt werden.
Maßnahmen zur Risikobehandlung
Die folgenden Schritte ergeben sich aus der dokumentierten Schwachstelle und den bereitgestellten Fixes:
Redis-Instanzen mit TLS-Konfiguration identifizieren.
Patchstand und Betroffenheit für CVE-2026-81934 prüfen.
Betroffene Systeme je eingesetztem Branch auf Redis 8.2.9, 8.4.6, 8.6.6, 8.8.2 oder 8.10.1 aktualisieren.
Redis-Instanzen nicht ohne Authentifizierung oder Netzwerksegmentierung exponieren.
Kontinuierliches Schwachstellen- und Vendor-Risk-Monitoring etablieren.
Die Prüfung von Authentifizierung und Netzwerksegmentierung ergänzt die Aktualisierung der betroffenen Redis-Instanzen. Beide Maßnahmen betreffen die Erreichbarkeit eines Dienstes, während der Patchstatus die technische Betroffenheit im eingesetzten Redis-Branch adressiert.
Sichtbarkeit von Redis-Diensten
LocateRisk EASM kann Redis-Instanzen unter Unternehmens-Assets identifizieren und erreichbare Dienste für die technische Priorisierung sichtbar machen. Bei CVE-2026-81934 ist die Kombination aus Redis-Dienst, TLS-Konfiguration und Erreichbarkeit relevant. Neben aktiv genutzten Systemen erfasst die kontinuierliche Außenperspektive auch vergessene oder nicht inventarisierte Instanzen – etwa aus Schatten-IT oder abgelösten Projekten –, die im internen Asset-Management häufig nicht geführt werden.
Eine sichtbare Redis-Instanz belegt jedoch nicht, dass eine konkret verwundbare Version eingesetzt wird. Für die Bewertung von CVE-2026-81934 sind daher die Prüfung des Patchstands sowie die Kontrolle von TLS-Konfiguration, Authentifizierung und Netzwerksegmentierung erforderlich.
Bin ich betroffen?
Betroffen ist redis; behoben wurde die Schwachstelle in 8.2.9, 8.4.6, 8.6.6, 8.8.2, 8.10.1. Wer wissen will, ob redis in der eigenen extern erreichbaren Infrastruktur überhaupt sichtbar ist, kann den CVE-Quick-Check am Ende dieses Artikels nutzen: Er zeigt exponierte Systeme und die von außen erkennbare Software.
Die konkret installierte Version lässt sich von außen nicht in jedem Fall bestimmen — ausschlaggebend ist der Abgleich mit dem Hersteller-Advisory.
CVE-2026-81934 ist eine Use-after-Free-Schwachstelle in der Redis-Funktion tlsProcessPendingData, die ausstehende TLS-Daten verarbeitet. Sie ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer über das Netzwerk, möglicherweise beliebige Befehle mit den Privilegien des Redis-Servers auszuführen. Der CVSS-Score beträgt 9,8 (kritisch).
Betroffen sind Redis-Instanzen, die mit TLS-Unterstützung konfiguriert sind. Systeme ohne TLS-Konfiguration sind von dieser Schwachstelle nicht betroffen.
Bereinigte Releases stehen für mehrere Branches bereit: Redis 8.2.9, 8.4.6, 8.6.6, 8.8.2 und 8.10.1. Administratoren sollten die eingesetzte Redis-Version identifizieren und auf den jeweils passenden bereinigten Release aktualisieren.
Stand: 28.08.2026. Dieser Beitrag dient allgemeinen Informationszwecken und ist keine Rechts-, Sicherheits- oder Handlungsberatung im Einzelfall. Sicherheitslage und Patch-Verfügbarkeit können sich seit der Veröffentlichung geändert haben; maßgeblich ist stets das verlinkte Hersteller-Advisory. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit.
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